Proteste gegen «Rock für Rechts»
Tausende demonstrierten in Gera am Samstag gegen rechtes Rockfestival. Thüringens Innenminister Jörg Geibert in der Kritik
Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen«, resümierte der Sprecher des thüringenweiten Bündnisses gegen »Rock für Deutschland« 2012, Sandro Witt, am Samstag in Gera gegenüber den Medien. Mit ihm zusammen protestierten zu dieser Stunde etwa 2500 Menschen gegen die zehnte Auflage des Neonazifestivals – weit mehr als in den Vorjahren. Dennoch: Verhindern konnten die Demonstranten das rechte »Open-Air-Event« vor dem Geraer Bahnhof, zu dem rund 750 Neonazis angereist waren, auch diesmal nicht. Aber Witt hofft, daß es das letzte Konzert dieser Art in der 100000-Einwohnerstadt war.
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