Protestieren, um besser zu studieren
Vor dem heutigen Bildungsgipfel von Bundesregierung und Ländern haben am Mittwoch deutsche Schüler, Studenten und Gewerkschaften erneut für bessere Studien- und Unterrichtsbedingungen demonstriert.
Tausende Schüler und Studenten haben am Mittwoch bundesweit gegen Missstände im Bildungssystem protestiert. In mehreren Bundesländern zogen sie mit Tröten und Trillerpfeifen durch Städte und demonstrierten für eine gerechtere Bildungspolitik. Nach Angaben des Bündnisses «Bildungsstreik», das zu den Protesten aufgerufen hatte, beteiligten sich insgesamt 70 000 Menschen in 40 Städten an den Demonstrationen. Der Zorn richtete sich in erster Linie gegen Studiengebühren, Einsparungen und eine mangelhafte Umsetzung der Schul- und Studienreformen.
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