Wer A sagt, muss B tun.
Zeitpunkt Januar/Februar 2012
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P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Risikoooo!

Wir wollen Freiheit, Glück und Liebe und stecken in Mittelmäßigkeit, Langeweile und Begrenzung fest. Wir machen und tun und treten auf der Stelle. Weil wir den entscheidenden Schritt verweigern: die Konfrontation mit der Angst. Eine Ermutigung zu mehr Risiko.


Von: Jörg Engelsing


Wir alle wollen Freiheit, Glück und Liebe. Doch wir wollen sie gratis, zum Nulltarif. Vielleicht eine kleine, abendliche Krise vor dem Schlafengehen, dann morgens aufwachen und die Welt hat sich grundlegend zum Besseren verändert – ein Erlebnis, wie es der bekannte spirituelle Lehrer Ekkehard Tolle aus seinem Leben schildert. Gestern Abend noch depressiv, heute Morgen schon erleuchtet. Leider sind das Ausnahmen. Meist kommt das Glück eben nicht auf uns zu, sondern wir müssen selbst unseren Hintern hochkriegen und dem Glück entgegengehen. Wozu wir keine große Lust haben. Da hören sich Neo-Advaita-Slogans wie „du kannst sowieso nichts tun“ doch besser an. Meine Erfahrung: Das Laissez-faire funktioniert leider so nicht. Um zu erkennen, dass alles von selbst abläuft, muss ich komplett loslassen können – und das verweigert mein Körper-Geist-System bisher noch, genauso wie das der meisten Menschen.

 

Aufgrund traumatischer Erfahrungen in der Kindheit haben wir Begrenzungen und Schutzwälle aufgebaut, Widerstände, die bestimmte Informationen von außen nicht mehr an uns heran und in uns hereinlassen oder die innere Impulse unterdrücken, die nach außen wollen. Es geht erst einmal darum, wieder vollständig lebendig zu werden, ein offenes System im ständigen Austausch mit der Welt. Dazu ist es notwendig, unsere Begrenzungen zu erkennen und Stück für Stück dahinter liegenden Schmerz, Verzweiflung, Wut und Hass wieder zu fühlen. Und wenn man sich dem nicht einfach so hingeben kann, muss man dazu etwas tun.

 

Ganzer Artikel lesen: www.sein.de

 

Montag, 23. August 2010

 


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