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Sans-Papiers: Eine Behörde bricht das Gesetz

Die links-grün regierte Stadt Lausanne will papierlosen SchulabgängerInnen eine Lehre ermöglichen – und löst damit eine heftige Polemik aus.


Von: Roland Rottenfusser


Es war ein gelungener Coup: Wenige Tage vor der Sondersession des Nationalrats zum Thema Migration machte die Stadt Lausanne Schlagzeilen bis in die deutsche Schweiz. Sie will jugendliche Sans-Papiers als Lehrlinge in der Gemeindeverwaltung beschäftigen, was einem Gesetzesbruch gleichkommt. «Lausanne probt den Aufstand», titelte die NZZ. «Wir setzen auf die Illegalität», gab der für Jugend und Erziehung zuständige Stadtrat Oscar Tosato zu. Postwendend drohte der liberale Waadtländer Staatsrat Philippe Leuba der unbotmässigen Exekutive, sie mit einer Strafanzeige und administrativen Sanktionen zur Vernunft zu bringen.

Weiterlesen bei «WOZ»:

http://www.woz.ch/artikel/2010/nr09/schweiz/19029.html

 

Freitag, 05. März 2010

 


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