Schuldenkrise: Schon wieder eine «endgültige Lösung»
Eine «endgültige Lösung» wollen Merkel und Sarkozy innert Kürze für die Schuldenrkrise präsentieren. Man muss nicht gleich an frühere Endlösungen denken, um zum neusten Vorstoss grosse Fragezeichen zu setzen.
Was wir wissen:
1. Griechenland muss in der Eurozone bleiben. Das leuchtet ein. Ein Austritt wäre ein Dammbruch mit unkontrollierbaren Folgen.
2. Griechenland kann sich beim besten Willen nicht aus seiner misslichen Lage befreien. Die Zinsen, die es bezahlen muss, steigen. Die Schulden wachsen, die Wirtschaftskraft sinkt.
3. Ein Schuldenschnitt ist unumgänglich.
4. Die damit verbundenen Wertberichtigungen würden die Gläubigerbanken versenken. Dexia musste schon aufgrund von Gerüchten über einen Schuldenschnitt das Handtuch werfen. Da die Gläubigerbanken angeblich systemrelevant sind, müssen sie rekapitalisiert, bzw. gerettet werden.
5. Merkel und Sarkozy haben offenbar eine endgültige Lösung.
(Dazu zwei Beiträge aus NZZ-online und FAZnet)
Jetzt beginnt die Spekulation:
Weiterlesen: http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/11/bankencrash-schon-wieder-«endgultiges»-aus-den-zentren-der-macht/
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