Sicherheit durch Unsicherheit: Orte ohne Schilder und Ampeln
Kreuzungen ohne Verkehrszeichen, Ampeln oder Bodenmarkierungen: Was nach Chaos klingt, soll die Verkehrssicherheit erhöhen. In der Steiermark soll dieses Projekt an drei Standorten umgesetzt werden.
"Shared space" heißt dieses Verkehrskonzept, es kommt ursprünglich aus den Niederlanden und hat die Gleichstellung sämtlicher Verkehrsteilnehmer zum Ziel.
Rücksicht und Eigenverantwortung stehen dabei im Vordergrund, sagt Rita Pfeiffer von der Forschungsgesellschaft Mobilität: "Dadurch, dass man vorsichtiger unterwegs ist, weil es keine klaren Regeln gibt, entsteht mehr Sicherheit."
Keine schweren Unfälle mehr
In Holland gibt es 107 "shared space"-Standorte, dort gab es laut Erhebungen keinen einzigen schweren Unfall mehr. Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) ist überzeugt, dass "shared space davon lebt, dass eine extrem aktive und intensive Bürgerbeteiligung im Vorfeld gemacht wird".
Weiterlesen:
http://steiermark.orf.at/stories/315889/
Weitere Links:
Kreuzungsprojekt schafft mehr Sicherheit:
http://www.im-salzkammergut.at/salzkammergut/alle_themen/artikel-lesen/frmArticleID/7336/
Die Grünen finden's toll
http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/20/955855.html
Weniger Unfälle durch "Shared Space":
http://www.focus.de/auto/news/shared-space_aid_342484.html
Shared-Space-Modellprojekt in Deutschland:
http://www.umkehr.de/Verkehrsberuhigung/Shared-Space-Modellprojekt.html
mobilogisch!-Artikel zu Shared Space und Begegnungszonen:
http://www.lauf-kundschaft.de/component/option,com_docman/Itemid,44/task,doc_download/gid,15/
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