Sind Stadtbewohner stressempfindlicher?
Eine Studie hat herausgefunden, dass die Gehirne von Menschen, die in Städten leben oder in ihnen aufgewachsen sind, anders auf Stress reagieren und sie womöglich anfälliger für psychische Störungen machen.
Epidemiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass das Leben in den Städten das Risiko zu erhöhen scheint, an psychischen Leiden zu erkranken. So ist nach einer groß angelegten Studie vor allem die Wahrscheinlichkeit höher, nicht affektive Psychosen wie Schizophrenie zu entwickeln (Ist Schizophrenie ein städtisches Phänomen?). Natürlich handelt es sich hier nur um statistische Korrelationen, nicht um eine Kausalität. Und selbst wenn es einen kausalen Zusammenhang geben sollte, ist völlig unklar, welche Eigenschaft des urbanen Lebens dafür verantwortlich sein könnte. Man vermutet auch, dass Angststörungen und Depressionen in Städten häufiger vorkommen. Macht Stadtleben also manche Menschen psychisch krank?
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