Solidarische PostwachstumsÖkonomie
Er war im Mai 2011 Thema eines vom globalisierungskritischen Netzwerk attac veranstalteten Kongresses. Über 2.000 Menschen, davon viele Junge, diskutierten einen Ansatz, den Matthias Schmelzer und Alexis Passadakis in einem attac-Basistext als «Solidarische Postwachstumsökonomie». bezeichnen.
Sie entwickeln damit eine Antwort auf die sich abzeichnende Zivilisationskrise, "einer Krise der Gesellschaften, die auf unkontrollierbare Großtechnologien und destruktive Energieformen angewiesen sind, um kontinuierliches Wirtschaftswachstum zu befeuern". Und das, um den Bequemlichkeiten einer kleinen Minderheit der Weltbevölkerung dienlich zu sein und mit ihrer imperialen Lebensweise zugleich auch deren imperialen Habitus und die dazugehörigen Denkweisen am Laufen zu halten ("kosmopolitische Plünderungsökonomie"). Damit wollen Schmelzer/Passadakis sich von den Wachstumskritikern absetzen, die wie der neoliberale Meinhard Miegel das Wirtschaftswachstum aus einer reaktionären Perspektive kritisieren und sozialstaatliche Regulierungen als wesentliche Wachstumstreiber ausmachen.
Weiterlesen bei «Graswurzelrevolution»:
http://www.graswurzel.net/362/wachstum.shtml
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