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Januar/Februar 2017
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Leila Dregger, Frau-Sein allein genügt nicht - mein Weg als Aktivitistin für Frieden und Liebe, edition Zeitpunkt 2017, ca. 180 S., CHF 19.- / Euro 17.-

Subskriptionsangebot bis 28. Februar 2017: CHF 15./ Euro 13.-
Vorbestellen mit Bestellkarte im Umschlag des Hefts oder per E-Mail an edition@zeitpunkt.ch

Buchvernissage: 7. März, Wandellust, Zürich, Anmelden: apero@zeitpunkt.ch


 

Geld: die schärfste Analyse auf dem Buchmarkt




Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. edition Zeitpunkt, 2015. 248 S., Fr. 23.–/€ 21.–.

 

Sie sah, was die Messgeräte verkannten




Cornelia Hesse-Honegger: Die Macht der schwachen Strahlung - was uns die Atomindustrie verschweigt. edition Zeitpunkt, 2016. 232 S., Fr. 29.-/€ 26.-.

 

Der lebt, was er denkt, und tut, was er sagt




Erwin Jakob Schatzmann: unverblümt – aphoristische Denkprosa. edition Zeitpunkt, 2015. 148 Seiten, mit 13 ganzseitigen farb. Abb. Geb. Fr. 18.–/€ 16.–.

Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 3. Aufl., 2013. 84 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.


Soziale Skulptur zum Anfassen

Mehrgenerationen-Projekte plastizieren das Soziale neu


Von: Ingo Hoppe


Der Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys arbeitete nicht nur mit Materialien wie Filz und Fett, sondern betrachtete auch die unsichtbare Substanz des Sozialen als eine Skulptur, die kunstvoll gestaltet werden will: «Da, wo gegenwärtig die Entfremdung zwischen den Menschen sitzt - man könnte fast sagen als eine Art Kälteplastik -, da muss eben die Wärmeplastik hinein. Die zwischenmenschliche Wärme muss da erzeugt werden.» (Beuys, Soziale Plastik, 1975 Achberg).

 

Schon von aussen besehen wirkt mancher heutige Betonklotz wie solch eine «Kälteplastik»: Die Architekturen von Altenheimen, Schulen und Parkhäusern unterscheidet sich immer weniger voneinander. Daselbst im Alter allein und abgeschoben dahinvegitieren, ist eine Perspektive, der niemand gerne entgegenblickt. Dann doch lieber in natürlicher Umgebung gesellig mit Menschen jeglichen Alters zusammenleben!

 

Sogar Werbespots malen uns diese Vision gerne vor die Seele; allerdings nur auf Bildschirmen aus Plastik. Die Margarine RAMA wird mit einem schönen Garten beworben, in dem Jung und Alt fröhlich beim Frühstück zusammensitzen. Wie schön, wenn es wahr wäre!

 

Wer dieses Glück nicht nur virtuell erleben möchte (oder in Form von Fettecken in Plastikverpackung), tritt am besten in Kontakt mit einem der vielen Mehrgenerationen-Projekte, deren es immer mehr gibt (siehe z.B.: www.intergeneration.ch; www.wohnprojekte-portal.de). Eines davon startet derzeit in Zürich: Fünf Frauen (inspiriert von Tamera) laden «Familien, Paare, Alleinerziehende, Singles, Jung und Alt» ein, «durch Teilnahme, Mithilfe und Unterstützung diese Idee zu verwirklichen». Der Verein heisst: GeLeSte - Geburt Leben Sterben www.geleste.ch). Zum Kennenlernen, Befreunden und Vernetzen findet am 8. Oktober ab 16 Uhr ein erster Event statt (in den Räumlichkeiten des Vereins Wandellust).  

 

Mittwoch, 05. Oktober 2016

 


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