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P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Street View: Achtung Kameras!


 


Die fotografierten Strassenansichten im Internet provozieren in Britannien und Deutschland wegen der Verletzung der Privatsphäre Proteste. Auf den Fotos von hoher Qualität werden Gesichter nicht immer unkenntlich gemacht.

 

Seit kurzem ist Street View von Google Maps auch für Städte in Grossbritannien und den Niederlanden verfügbar. Auch von einigen Städten in Frankreich, Spanien und Italien sind Strassenansichten abrufbar.

 

Die Zeitung The „Independent on Sunday“ hat auf Fotos einer Strasse in London nackte, spielende Kinder entdeckt, deren Gesichter nicht unkenntlich gemacht worden sind. Eigentlich sollten die Gesichter der Menschen von der Software automatisch unkenntlich gemacht werden, was offenbar nicht immer funktioniert. Seit das indiskrete Google-Angebot vergangenen Donnerstag auch für London gestartet worden ist, gab es hunderte Anfragen von Menschen, die ihre Bilder entfernen lassen wollten. Darunter waren Fotos von Prominenten in sehr unvorteilhaften Situationen.

 

Kameras auf Autodächern

In Deutschland sind derzeit Fotografen-Teams unterwegs, die zum Teil für grossen Unmut sorgen. Der kleine Ort Molfsee in der Nähe von Kiel hat bereits eine Kampagne gegen Google Street View gestartet. Und letztes Jahr gab es Auseinandersetzungen in Schleswig-Holstein. Auch in der Schweiz sind die Kameras auf Stativen auf Autodächern vereinzelt aufgetaucht, von Widerstand ist noch nicht viel zu spüren.

 

(Quelle: pressetext.ch)

 

db.

 

Dienstag, 24. März 2009

 


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