Tourismus-Probleme auf Galapagos
Verschwendung natürlicher Ressourcen, verstärkte Zuwanderung von Menschen, Tieren und Pflanzen gefährdeten das sozio-ökologische Gleichgewicht der Insel, sagen Ökologen der Universidad Autonoma de Madríd.
500 Tiere und viele Pflanzen wurden bereits eingeschleppt, Tendenz steigend. Der Tourismus belastet auch durch die verstärkte Zuwanderung, die er nach sich zieht. Die Hälfte der Einwohner ist im Tourismus tätig und versorgt die bereits über 130’000 Touristen, die jährlich nach Galapagos kommen. Dazu gibt’s offenbar Probleme in der Verwaltung und Arbeitskämpfe.
Eine nachhaltige Entwicklung des Archipels benötige umfassende Konzepte und mehr soziale Stabilität auf der Insel, so das Resümee der im Fachmagazin Ecology and Society www.ecologyandsociety.org veröffentlichten Analyse.
db.
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http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=090117004
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