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Zeitpunkt 119, Mai/Juni 2012
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Ein Buch, das die Schweiz verändert




Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt, 2012. 80 S. Fr.12.50 / Euro 9.50.

Endlich wieder erhältlich




P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Tue Gutes und sprich nicht darüber!


Von: Michael Huber


Wenn wir Hilfe am nötigsten brauchen, fällt es am schwersten, sie anzunehmen. Wir stossen uns oft ausgerechnet an dem Menschen, der helfen will. Offene Hilfe kann deswegen mehr schaden als nützen, sagen Wissenschaftler der Universität Minnesota. In Experimenten haben sie herausgefunden, dass verdeckte Hilfe die beste Hilfe ist. Wer dagegen offene Unterstützung erhalte, fühle sich oft wütend, verängstigt und vereinnahmt. «Spüre ich, dass jemand sein eigenes Ziel verfolgt, so ist Hilfe oft kontraproduktiv», erklärt der Berner Psychologe August Flammer gegenüber pressetext.

 

 

 

 

Bei Schmerzpatienten ist die Art der Hilfe besonders wichtig: Angehörige können Leiden lindern, aber auch verschlimmern – die Familie hat mehr Einfluss auf den Patienten als der Therapeut. Zu diesem Schluss kamen Experten am Deutschen Schmerzkongress 2009. Zuwendung sei gut, absolute Fürsorge schlecht, denn wem jedwede Arbeit abgenommen wird, hat bald nichts mehr im Leben als seinen Schmerz. «Worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, dem gebt ihr Macht», heisst es. Angehörige sollen die Patienten unterstützen, aktiv zu bleiben ohne dabei ihre Grenzen zu missachten.

 

Weitere Infos: http://www.pressetext.ch/news/101220002/versteckte-unterstuetzung-hilft-am-besten/

 

 

Montag, 10. Januar 2011

 


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