Viele «friends», aber keine Freunde
Einsamkeit ist ein trauriger «Megatrend». Ein britischer Bericht legt nahe, dass die moderne Gesellschaft das Alleinsein und die Isolation trotz virtueller Kontakte fördert.
Multitasking in Dauerkommunikation, Schwimmen in sozialen Netzwerken, Gezwitscher und Geschnatter schriftlich und mündlich im Internet oder über Handys: Angeblich versinken vor allem die jungen Menschen mit den Medien in zwischenmenschlichen Beziehungen und sind ständig eingebunden und an der kommunikativen Leine. Aber vielleicht ist der Zwang zur Kommunikation und zur Vernetzung auch oder vor allem ein Versuch, die Aufmerksamkeit der Anderen zu bekommen und zu halten. Wer kommuniziert, ist nicht einsam. Und weil man mittlerweile überall und zu jeder Zeit kommunizieren kann, hat derjenige, der dies nicht macht, einen Makel.
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32687/1.html
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