Weniger Verletzungen dank Tempo-30-Zonen
Verkehrsberuhigung könnte allein in London 700 Todesfälle verhindern
Tempo-30-Zonen haben in London die Zahl der Verkehrsunfälle um mehr als 40 Prozent verringert. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Demnach ist vor allem die Zahl der Kinder, die getötet oder schwer verletzt wurden, in den letzten 15 Jahren um die Hälfte zurückgegangen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Tempo-30-Zonen allein in London bis zu 700 Todesfälle verhindern könnten, berichten sie im British Medical Journal.
Bei 20 Meilen pro Stunde, das sind rund 32 Kilometer pro Stunde (km/h), wird nur einer von 40 Fußgängern bei einem Unfall tödliche Verletzungen erleiden, so die Berechnungen. Bei 30 mph, das sind rund 48 km/h, steigt die Wahrscheinlichkeit auf eins zu fünf.
Die Verletzungen bei Radfahrern gingen nach der Einführung der Tempo-30-Zonen um 17 Prozent zurück, die Verletzungen bei Fußgängern um fast ein Drittel.
Quelle: pressetext.austria
Ganzer Text: http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=091211007
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