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P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Wer einsam lebt, stirbt früher

Wer möglichst viel mit anderen Menschen, Freunden, der Familie, Arbeitskollegen oder wem auch immer zusammen steckt und die sozialen Beziehungen pflegt, soll nach einer im Open-Access-Journal PLoS Medecin erschienenen Metastudie gute Chancen haben, länger zu leben. Gesellschaftsmuffel, die Einsamkeit schätzen, oder Menschen, die in sozialer Isolation leben, scheinen danach ihr Leben zu verkürzen.


Von: Florian Rötzer


Das Psychologenteam aus den USA analysierte 148 Studien, ausgewählt nach bestimmten Kriterien aus über 11.000 in Frage kommenden, mit mehr als 300.000 Teilnehmern, um zu sehen, wie soziale Beziehungen sich auf das Todesrisiko auswirken. Sie wollen herausbekommen haben, dass Menschen, die viel mit anderen Menschen zu tun haben, eine durchschnittlich 50 Prozent höhere Überlebenschance als einsamer lebende Menschen haben. Allerdings zeigten sich in den einzelnen, teils sehr unterschiedlichen Studien hohe Schwankungen beim Mortalitätsrisko, schon die Frage, was starke soziale Beziehungen auszeichnet, dürfte sich erheblich je nach Erhebung unterscheiden.

 

Allerdings sollen sich die positiven Auswirkungen von sozialen Beziehungen noch verstärken und eine 91 Prozent höhere Überlebenswahrscheinlichkeit mit sich bringen, wenn man strukturelle und funktionelle soziale Beziehungen zusammen nimmt. Die Wissenschaftler unterscheiden strukturelle und funktionelle soziale Beziehungen. Als strukturell wird die Integration in soziale Netzwerke bezeichnet (verheiratet, Zahl der Kontakte, Engagement in Gruppen, mit anderen lebend, soziale Isolation), also funktionell gelten die Interaktionen, die als hilfreich intendiert betrachtet werden, und die Wahrnehmung eines Menschen, ob er Hilfe oder Unterstützung erwarten kann.

Ganzer Artikel lesen: www.telepolis.de

 

Donnerstag, 29. Juli 2010

 


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