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P.M.: Neustart Schweiz – so geht es weiter. Edition Zeitpunkt, 2010.
2. erw. Auflage, Fr. 18.70/€ 14.–.



Zeitschriften bewerben zu viel ungesundes Essen


 


«Essen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird.» Diese Warnung des 2001 verstorbenen deutschen Gesundheitsarztes Dr. Max Otto Bruker ist nun wissenschaftlich bestätigt worden. Die meiste Werbung für Nahrung ist nämlich verführerisch und verleitet zu ungesundem Essverhalten. Zu diesem Schluss sind Forscher der Newcastle University  gekommen, als sie die Werbeeinschaltungen für Essen und Getränke in den 30 auflagestärksten Wochenzeitschriften Englands untersuchten. Eine Ernährungsanalyse ergab, dass der Großteil aller beworbenen Produkte mehr Zucker und Salz sowie weniger Ballaststoffe enthält als die World Health Organisation (WHO) empfiehlt. "Obwohl fast jede Zeitschrift einen gesunden Lebensstil propagiert, bombardiert sie uns kontinuierlich mit Bildern von ungesundem Essen. Das beeinflusst unsere Nahrungswahl in negativer Weise", kritisiert Studienleiterin Jean Adams.

 

Fertigmenüs, Soßen und Suppen - Speisen mit eher hohem Salz- und Zuckergehalt - machten in der Studie ein Viertel aller vorgefundenen Nahrungsinserate aus. Ebenso oft wurden fett- und zuckerhältige Speisen wie Eiscreme, Schokoriegel oder zuckerversetzte Softdrinks beworben, die nur in geringem Maß verzehrt werden sollten.

 

Die britische Studie zeigte auch, dass die Werbung in Zeitschriften für Frauen und niedrigere soziale Schichten bedeutend ungesünder ist als bei hochwertigen Magazinen, die in Ausnahmefällen auch Früchte oder Gemüse bewarben.

 

 

 

Quelle: pressetext.austria

http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=090121021

 

Dr. Bruker-Haus:

http://www.dr-bruker.de/seiten/frames.htm

 

 

Mittwoch, 21. Januar 2009

 


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