Züricher wehren sich gegen Verhochdeutschung
Bei einer Volksabstimmung entschied sich eine Mehrheit dafür, der aufgrund der Pisa-Ergebnisse verordneten Pflicht zum Gebrauch der Schriftsprache im Kindergarten einen Riegel vorzuschieben
2003 empfahl die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) als Reaktion auf die relativ schlechten Lesekompetenzergebnisse der vorangehenden Pisa-Studie einen stärkeren Einsatz des Hochdeutschen in den Kindergärten. Als die Politik dies in den darauf folgenden Jahren zu verordnen begann, regte sich nicht nur bei Eltern, sondern auch bei Kindergärtnerinnen Widerstand gegen den Zwang zur Schriftsprache.
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