Alltag
Was für ein Schmäh!
In Wiener Kaffeehäusern soll Leitungswasser zukünftig kosten - der Erlös geht an Projekte in der Dritten Welt. Doch dafür wird eine europäische Tradition zerstört. [mehr]
"Pflücken erlaubt" statt "Betreten verboten" : Gärten für alle in Andernach
Andernach ist eine essbare Stadt. Denn in den öffentlichen Gärten dürfen sich Bürger selbst bedienen: "Pflücken erlaubt" statt "Betreten verboten", heißt es in der Stadt am Rhein. Seit 2010 darf jeder Bürger der Stadt dort Blumen... [mehr]
82-Jähriger chrampft freiwillig im Schutzwald
Jakob Grob, 82, aus dem Züri-Oberland besitzt privat ein Waldstück und bewirtschaftet dieses seit Jahren selbst. Auf das Bergwaldprojekt ist er in einer Zeitschrift aufmerksam geworden und hat spontan entschieden in Fanas GR... [mehr]
Der Veloverleih in Paris ist eine Erfolgsgeschichte
Pro Tag nutzen zwischen 100.000 und 150.000 das Radverleihsystem Vélib. Das Tagesticket kostet in Paris 1 Euro 70, das Wochenticket 8 Euro und ein Jahresabo beginnt bei 19 Euro.
Seit Beginn des Projekts in Paris im Juli 2007... [mehr]
Eine volle Fahrt
Zwei Dinge hatte sich die damals 22-jährige Rose Marie fest vorgenommen: a. Nach Australien auswandern und b. sich nie mehr verlieben. Beides klappte nicht. Trotzdem wurden die sechs Monate auf einem polnischen Containerschiff... [mehr]
Urin, der Dünger der Zukunft
Urin gehört in den Boden und nicht ins Wasser. Statt ihn wegzuspülen und in Seen und Meeren ökologische Schäden zu verursachen, sollten wir ihn besser als Dünger verwenden, denn Harn ernährt Bodenlebewesen. Vom Rohstoff ist... [mehr]
Der letzte seiner Art
Meine Recherchen zu Walter Rys, dem möglicherweise letzten echten Hausierer der Schweiz, verliefen sich im Leeren. «Einisch isch jo de s’letzscht Mol woni chume», sagte Rys im Gespräch mit dem Schweizer Fernsehen, das sich 2006... [mehr]
Zigeunerleben
In der Schweiz leben 30 000 Jenische und 37 000 Rätoromanen. Zwei Minderheiten. Während die Rätoromanen in Häusern wohnen, ihre Hypothek abbezahlen und sich der Staat um die Erhaltung ihrer bedrohten Sprache kümmert,... [mehr]
Keinmal Schlachtabfall gehackt, bitte!
Frankensteins Monster treibt auch in der industriellen Lebensmittelherstellung sein Unwesen. In den USA werden Schlachtabfälle mithilfe von Ammoniumhydroxid, das unter anderem für Waschmittel verwendet wird, zu «pink slime»,... [mehr]
Auf der Walz
Es ist kurz vor Weihnachten. In einem Dorf bei Olten gehen fünf Wandergesellen durch die Kälte der aufziehenden Winternacht. Einer von ihnen ist der damals 30-jährige Mättu aus Bern. Nach zweieinhalb Jahren Wanderschaft ist er... [mehr]
Fußballpatriotismus in Krisenzeiten
Die Berliner Sozialpsychologin Dagmar Schediwy erklärt das verstärkte Nationalfahnenschwenken mit der Zunahme prekärer Arbeits- und Lebensbedingungen. [mehr]
Endstation Fortschritt?
Was ist Fortschritt? «Ähm», setzt der eine Wissenschaftler zur Erklärung an, um dann nachzudenken. «Schwer zu sagen», sagt der nächste. «Wir müssen uns voran bewegen», meint US-Präsident Barack Obama. «Wir stecken fest – seit 200... [mehr]
Das erste Gemüse wird geerntet
Aktionstag beim gemeinschaftlichen Gemüseprojekt „radiesli“ in Worb am 16. Juni [mehr]
Höheners Bioladen leer kaufen und ein Zeichen setzen
Unabhängige Bioläden sind für kleine Bauerntriebe eine unverzichtbare Abnahmequelle und erfreuen KonsumentInnen mit ihrem Beitrag zur Lebensmittelvielfalt — das sind gute Gründe ihr Überleben zu sichern. In einer gemeinsamen... [mehr]


















