José Mujica spendete als Präsident von Uruguay 90 Prozent seines Präsidentengehalts für wohltätige Zwecke und lebte auf einem kleinen Bauernhof. Mujica ist nicht nur mit seiner Lebensweise ein Vorbild, sondern auch in seinen Worten, wie ein soeben erschienenes Buch zeigt.

José Mujica war Mitbegründer der Tupamaro-Stadtguerilla und sass während der Militärdiktatur in Uruguays 14 Jahre im Gefängnis. 1985, bei der Wiederherstellung der Demokratie, wurde er entlassen und stieg in die Politik ein. Er war Senator und bekleidete verschiedene Ämter, bevor er 2010 zum Präsidenten von Uruguay gewählt wurde. Eine Wiederwahl 2015 schloss er aus.

12. November 2018 von Redaktion