Seit einigen Jahren können sich Mobilfunkanbieter kleine Änderungen an Antennen im «Bagatellverfahren» von der kantonalen Fachstelle bewilligen lassen. Doch ein neues, unabhängiges Gutachten im Auftrag der Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK) zeigt nun: Die Umrüstung auf eine adaptive Antenne ist keine Bagatelle, sondern bedarf eines ordentlichen Baubewilligungsverfahrens.

Wer in der Schweiz etwas umbauen will, braucht eine Baubewilligung. Doch für Mobilfunkbetreiber habe das bisher nur selten gegolten, teilt der Verein Schutz vor Strahlung in einer Medienmitteilung mit. Folgendes Beispiel soll dies aufzeigen: Ein Mobilfunkbetreiber beantragte im Jahr 2008 den Bau einer 3G-Antenne und erhielt eine Baubewilligung. Danach fand bestenfalls eine Abnahmemessung vor Ort statt.

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