| Redaktion | Lesezeit: ca. 2 Minuten |
Wer heute durch Medellín schlendert, die grünen Korridore nutzt oder mit der Metrocable über die Hänge fährt, kann kaum glauben, dass diese Stadt einst als gefährlichste Metropole der Welt galt. Der Weg vom Gewalt-Hotspot der Escobar-Ära zur klimafreundlichen und international gelobten Stadt zählt zu den eindrücklichsten urbanen Erfolgsgeschichten Lateinamerikas – und fällt in eine Zeit des politischen Umbruchs in Kolumbien.

Aktuelle Artikel

| Christa Dregger | Lesezeit: ca 4 Minuten
Ich staune über alle Errungenschaften der modernen Medizin unserer Welt. Ich verneige mich tief vor allen ÄrztInnen, Schwestern und Pflegern, die weltweit, manchmal unter grösstem persönlichen Einsatz, Menschen helfen, ihr Leiden lindern, Leben retten. Und doch brauchen wir für Planet B ein anderes Heilwissen.
| Kerstin Chavent | Lesezeit: ca 3 Minuten
Es ist wie ein kurzes Japsen nach Luft: Was wäre, wenn hier gerade nichts gegen mich gerichtet ist? Die Samstagskolumne
| Andreas Lentz | Lesezeit: ca 2 Minuten

Vom Jain-Mönch zum Umweltphilosophen: Warum der Gandhianer auch im deutschsprachigen Raum mehr Beachtung verdient.
| Felix Feistel | Lesezeit: ca 19 Minuten
Zwischen Kollektivismus und Individualismus gibt es einen dritten Weg — nur auf diesem lässt sich das Zusammenleben erträglich gestalten.
| Christa Dregger | Lesezeit: ca 2 Minuten
Heute führt die Selbsthilfeorganisation OTEPIC in Kitale eine Ausbildungsfarm und ein Zentrum für Traumaheilung und Friedensbildung.
| Nicolas Lindt | Lesezeit: ca 5 Minuten
Im August 1987, nach einem verregneten Sommer überschwemmte die Reuss im Urnerland das halbe Tal. Noch am gleichen Tag reiste der Schriftsteller Nicolas Lindt ins Überschwemmungsgebiet. In seinem späteren Buch «Die Freiheit der Sternenberger» beschrieb er, was er erlebte, als im Kanton Uri der Ausnahmezustand herrschte. Unsere Sommerserie (Teil 4/Schluss)

Nachrichten

Drohnen-Vorfall wirft Fragen auf
Schweizer Behörden waren vor Risiko gewarnt
Washington diszipliniert Schweizer Grossbank
USA und China verschärfen Konflikte um Öl und Gas
Vor 25 Jahren begann in Porto Alegre das Weltsozialforum als Gegenmodell zu Davos unter dem Motto «Eine andere Welt ist möglich». Hunderttausende hofften auf eine gerechtere Ordnung. Heute findet das Treffen mit bis zu 50 000 Teilnehmenden in Benin statt.
Die grösste Gefahr ist nicht die Überproduktion, sondern der falsche Zeitpunkt
Den Zeitpunkt Unterstützen

Nachrichten von Transition News

Die Weltbank und andere große internationale Entwicklungsbanken erklären, dass sie nachhaltige Ernährungssysteme schaffen, die Biodiversität unterstützen, Armut reduzieren und den Klimawandel bekämpfen wollen. Ein neues Arbeitspapier zeigt jedoch, dass Entwicklungsbanken Milliarden Dollar mehr in die industrielle Massentierhaltung schleusen als in kleinere landwirtschaftliche Betriebe, die Ackerbau mit Viehzucht kombinieren und eine größere Vielfalt an Tierrassen halten. Darauf macht Sophie (…)

- Wirtschaft / Corona-Transition.org, Global, Landwirtschaft, Tiere, Weltbank

Mit der Gründung des Neutralitätsrates erhält die Debatte über die Schweizer Neutralität und das Völkerrecht eine neue Plattform. Zwölf Persönlichkeiten aus Diplomatie, Militär, Wissenschaft und Recht haben sich zusammengeschlossen, um Entwicklungen im internationalen Recht unabhängig zu analysieren und Empfehlungen für die Schweizer Neutralitätspolitik zu erarbeiten. Ziel des Gremiums ist es gemäß einer am Freitag verschickten Medienmitteilung, Verstöße gegen das Völkerrecht unabhängig von (…)

- Politik / Corona-Transition.org, Schweiz, Global, Neutralität, Aussenpolitik, Völkerrecht

Warnung: Es geschieht etwas. Die Ereignisse in Ceuta und Melilla Anfang August 2026 sind kein Zufall. Die vorläufige Zahl der Todesopfer liegt bei mindestens 72. Die Madrider Regierung stellte die Grenzkontrollen innerhalb von 48 Stunden wieder her und repatriierte fast alle, die illegal eingereist waren. Die politische Reaktion war jedoch unverhältnismäßig zu den tatsächlichen Fakten vor Ort.
22 Regierungschefs schrieben an Ursula von der Leyen, um Spanien ein Missmanagement der (…)

- Politik / Corona-Transition.org, Migration, Politik, Spaltung, Afrika, EU, Marokko, Spanien

Ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung identifiziert sich als transgeschlechtlich. Das sind Menschen, die sich mit ihrem Geschlecht nicht wohlfühlen und Eingriffe vornehmen, um es zu «ändern». Manche sind dann aber auch mit ihrem «neuen» Geschlecht nicht glücklich. So erging es «Billie», über die Manuela Klein im WDR berichtet. Offiziell heiße er noch William, aber eine Namensänderung sei auf dem Weg und sie wünsche, «Billie» genannt zu werden. Geboren worden sei die 35-Jährige Kölnerin als (…)

- Verschiedenes / Corona-Transition.org, Gender, Ideologie, Transition

Laut Leitlinien der irischen Gesundheitsbehörde Health Service Executive (HSE) haben Transgender-Beschäftigte, die rechtlich als männlich anerkannt sind, Anspruch auf 26 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub, wenn sie schwanger werden oder ein Kind zur Welt bringen. Darüber berichtet The European Conservative.
Um den Mutterschaftsurlaub beanspruchen zu können, müssen Beschäftigte über eine Bescheinigung zur Geschlechtsanerkennung nach dem irischen Gender Recognition Act 2015 verfügen, der (…)

- Psychosozial / Corona-Transition.org, Irland, Gender, Gesellschaft, Ideologie, Politik

Für die einen wäre es ein Albtraum – für andere ein erstrebenswertes Ziel und der letzte Schrei auf dem Modemarkt: Futuristische Materialien, die genauso aussehen wie normale Kleidung oder Stoffe, jedoch mit eingebetteten elektronischen Funktionen ausgestattet sind. Diese werden als E-Textilien oder intelligente Stoffe bezeichnet. Obwohl diese Produkte noch nicht in den Geschäften erhältlich sind, ist dieser Tag anscheinend nicht mehr fern.
Wie The Conversation berichtet, entwickeln (…)

- Digital / Corona-Transition.org, USA, Gesundheit, Umwelt, Umweltgifte, Zukunft

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Es ist Zeit aufzuwachen und anzuerkennen, dass es keine Demokratie mit Besatzung gibt.
Nachdem es 1987, vor bald 40 Jahren, den ganzen Sommer geregnet hatte, trat die Reuss mitten in einer Nacht im Urnerland über die Ufer und überschwemmte das halbe Tal. Am Morgen danach reiste der Schriftsteller Nicolas Lindt, damals noch für die «Schweizer Illustrierte», an den Schauplatz der Überschwemmung. In seinem Buch «Die Freiheit der Sternenberger» beschrieb er später, was er erlebte, als im Kanton Uri der Ausnahmezustand herrschte. Unsere Sommerserie (Teil 1).
Die gemeinnützige Organisation Mission to Marsh setzt sich mit grosser Begeisterung für den Schutz und die Renaturierung von Mooren ein. Gegründet von Anni und Alex Kornelsen, hat sich das Paar zur Aufgabe gemacht, diese einzigartigen Ökosysteme zu verteidigen. Vom Vom 3. August bis 13. September 2026 laden sie ein zum «Moorathon».
Christa Dregger im Gespräch mit Wolf Bergmann aus Freiburg, 82, Arzt, Aktivist und «Ältester in Ausbildung».
In einem Interview von Diagnose-Funk spricht Prof. Dr. Klaus Zierer über die Handlungsempfehlungen der Expertenkommission «Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt»
Wer sich wundert, warum das UN-Hilfswerk UNRWA so plötzlich und so einheitlich als Hamas-verseucht wahrgenommen wurde, wie unisono die meisten Medien und Parteien den israelischen Narrativen folgen, findet in der Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung Antworten. Sie untersucht die Kampagne gegen UNRWA am Beispiel von Deutschland als einem der wichtigsten Geberländer.
Erde ist am fruchtbarsten, wenn sie voller Leben ist. In einer Handvoll gesunder Gartenerde leben mehr Organismen als Menschen auf dem Planeten. Aber was MACHEN all die Regenwürmer, Rädertiere, Mollusken, Wurzelfüssler, Wimpertierchen, Bärtierchen und Geissellinge, die Amöben und Kleinkäfer, Enchyträiden, Rotatorien und Nematoden, Schnecken, Bakterien, Pilze, Algen alle da? Im Wesentlichen dasselbe: Sie zerstören Leben.
An der Leuphana Universität Lüneburg findet vom 26. bis 28. August 2026 die fünfte Utopie-Konferenz statt. Unter dem Motto «Grosszügigkeit, eine Utopie?» laden Veranstalter ein, über Entgegenkommen in einer Zeit der Verhärtung und Verluste nachzudenken.
Nicht Panzer und Raketen entscheiden über die Zukunft Europas, sondern die Frage, wem seine Eliten dienen. Finnland zeigt, wohin dieser Weg führen kann – und die Schweiz steht längst an derselben Weggabelung.