Jedes Jahr müssen wir mindestens einmal auf den Feuervogel hinweisen. Auch Erwachsene brauchen Naturpädagogik.

(Foto: Sebastian Unrau / unsplash.com

Die Gruppe von NaturpädagogInnen aus Wald/ZH hat vor rund 20 Jahren mit Waldkindergärten begonnen und führt mittlerweile auch Erwachsende in die Wunder der Natur ein. Zum einen bildet der Feuervogel Naturpädagogen aus, zum anderen führt er rund ein Dutzend Exkursionen durch, die es in sich haben. Man kann lernen, ohne Zündhölzer Feuer zu machen, einen Graskorb zu nähen oder Brennnesselfasern zu Gold spinnen.

Zur Veranstaltung «Vielfalt der Krabbeltiere» am 6. Juni heisst es: «Einheimische Insekten können Ultraschall erzeugen und Infrarot messen, Fallgruben stellen, Sklaven halten und das Pflanzenwachstum steuern.» Der Kurs bietet Einblick in die überaus trickreichen Überlebensstrategien und die ökologische Rolle dieser artenreichsten aller Tiergruppen.

Im weiteren gibt es «Waldnester», das sind regionale Treffpunkt an schönen Waldplätzen sowie «Waldsofas» und Gelegenheiten in Hülle und Fülle zum gesunden Waldbaden. Der Feuervogel ist eine Genossenschaft, in der man Mitglied werden kann (nächste GV: 29. April in Zürich) oder die man einfach so unterstützen darf. Naturarbeit ist (leider) eine absolute Notwendigkeit geworden.
Weitere Infos: www.feuervogel.ch