Ende Mai wurde das Verfahren gegen die deutsche Kapitänin und Aktivistin Carola Rackete eingestellt. Sie wurde 2019 verurteilt, weil sie gegen den Willen der italienischen Regierung Geflüchtete aus Lybien aufs europäische Festland gebracht hatte. Ihr Fall hat internationale Kontroversen ausgelöst und die Diskussion über die Seenotrettung neu entfacht.

Die heute 33-jährige Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Carola Rackete wurde weltbekannt, als sie 2019 als Kapitänin des Schiffes «Sea-Watch 3» 53 Geflüchtete vor dem Ertrinken im Mittelmeer rettete und nach Lampedusa brachte, obwohl die italienischen Behörden dies verboten hatten. Sie wurde in der Folge angeklagt und zu einer Geldstrafe von 16’600 Euro verurteilt, wogegen sie Widerspruch einlegte.

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