Drei Journalisten der Wochenzeitung WoZ haben für ihre Recherchen zum Thema Kriegsmaterial-Exporte den Prix Transparence 2020 erhalten. Ihr «Rüstungs-Report» zeigt, welche Schweizer Konzerne inwiefern am Geschäft mit dem Krieg verdienen.

Dass sich die Schweiz damit brüstet, ein neutraler Staat zu sein – was sie unter anderem zur Nichtteilnahme an Kriegen verpflichtet –, ist mehr als fragwürdig, wenn man bedenkt, dass sie jährlich Kriegsmaterial im Wert von mehreren hundert Millionen Franken exportiert. Der Bundesrat beweist in puncto Waffenexporten seit Jahren eine klare Haltung: Wenn es der Wirtschaft dient und Arbeitsplätze schafft, haben Menschenrechtsverletzungen zweite Priorität.

05. März 2021 von Redaktion
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