Zum diesjährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts darf eine Hommage nicht fehlen: Wir ziehen posthum den Hut vor Marthe Gosteli, die sich bis zu ihrem Tod vor vier Jahren für die Gleichstellung der Frauen in der Schweiz einsetzte. Das von ihr gegründete «Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung» veränderte die Geschichtsschreibung.

2013 hatte ich das Glück, Marthe Gosteli persönlich kennenzulernen. Als ich sie in ihrem Archiv in Worblaufen interviewte, sprühte die damals 96-Jährige nur so vor Enthusiasmus, Entschlossenheit und Empörung. Immer wieder stand sie auf, um ein Buch aus einem der hohen Regale zu holen. Zum Beispiel den 1990 erschienenen Titel «Grosse Schweizer und Schweizerinnen» – eins der vielen Bücher, die ihr grausam gegen den Strich gingen. Denn von den 100 porträtierten Personen waren 94 Männer und nur 6 Frauen.

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