Die Corona-Krise bringt das Scheitern der Hyperglobalisierung ans Licht. Korrekturen sind dringend nötig.

"Schon wieder" – ist man geneigt zu sagen, auch wenn sich die Geschichte nicht einfach wiederholt. Covid-19 ist anders als die «Asienkrise» vor gut zwanzig Jahren und der Finanzcrash vor mehr als zehn Jahren. Dennoch: Schon wieder, weil sich schon damals national ausgebrochene Krisen rasant globalisiert hatten und warnende Stimmen gegen die Hyperglobalisierung provozierten. Mit der Corona-Pandemie sind die Zweifel noch erdrückender geworden.

15. Mai 2020 von Markus Mugglin, Infosperber