Das Antiepilleptikum Depakine wurde an Schwangere verschrieben, obwohl die schädigende Wirkung auf den Fötus längst bekannt war. Swissmedic warnte erst 15 Jahre nach Bekanntwerden der schweren Folgen in der Schwangerschaft. In der Schweiz werden nur zehn Prozent von unerwünschten Auswirkungen eines Medikaments gemeldet.

Seit dem Jahr 1972 ist das Antiepilleptikum Depakine des französischen Arzneimittelherstellers Sanofi-Aventis in der Schweiz zugelassen und basiert auf Valproinsäure, auch Valproat genannt. In einem Bericht aus dem Jahr 2019 bestätigte die Arzneimittelbehörde Swissmedic mehr als 800 Meldungen über verschiedene unerwünschte Wirkungen, darunter 39 Missbildungen oder eine verzögerte geistige Entwicklung bei Neugeborenen, die in der Zeit zwischen 1990 und 2018 durch Depakine in der Schweiz verursacht wurden.

20. Januar 2021 von Stephan Seiler
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