Die Weltretter am neuen Festival «films for the future», 3. bis 8. März, Zürich

Alan Watson, Gründer der Sea Shepherds, auf dem Plakat zum Film über ihn

Die wahren Helden sind natürlich nicht die Fussballstars oder Hollywood-Diven, «sondern Menschen, die ihr Leben riskieren, um ein totales Desaster für unsere Zivilisation und die Natur abzuwenden” so Edwin Moser, Mitbegründer des Festivals. “Zwischen den vielen Hiobsbotschaften der Klima- und Artenkrise geben uns diese gerade diese Menschen Hoffnung, dass es noch Chancen auf eine lebenswerte Zukunft gibt.”

Den sozialen Wandel unterstützen
Die Leute hinter dem Festival haben sich zum Ziel gesetzt, «die sozialen Wendepunkte für eine zukunftsfähige Gesellschaft» – mit einem Feuerwerk an hochklassigen Umweltfilmproduktionen zu unterstützen. Im Zentrum Karl der Grosse und im «Kosmos» werden an sechs Tagen 18 Filme – darunter einige Premieren präsentiert. Da die Zukunft vor allem die jüngeren Menschen betrifft, bietet das Festival insgesamt fünf Schulvorstellungen für insgesamt 800 Schülerinnen und Schüler.

Die Lösungen sind da, wir müssen sie nur anpacken!
“Wir wollen inspirieren, Mut machen und zeigen, dass die Lösungen schon da sind. Wir müssen sie nur anpacken!”, so Christina Marchand, Mitgründerin von films for future festivals. “Wir laden alle ein, sich den wirklich relevanten Zukunftsfragen zu stellen.” Ein besonderes Highlight ist deshalb der Eröffnungs- und Abschlussfilm «2040 –  Wir retten die Welt!».

Nach den Filmen wird diskutiert
Nach den Filmvorführungen diskutieren Wissenschaftlerinnen, Filmschaffende und Aktivisten über die grossen Themen Meer, Klima- und Artenschutz, aber auch über Systemwandel, Geoengineering und disruptiven Aktivismus.

«We are fucked», erstmals in voller Länge
Judith Affolter, die als Mitarbeiterin des Zurich Film Festival und des stattkino zum films for future Team hinzugestossen ist, freut sich insbesondere, «dass die Klimajugend ihren Klimastreikfilm ‹We Are Fucked› zum ersten Mal bei uns in voller Länge zeigt.» Das Angebot an Filmen, Themen und Diskussionen ist breit und gespickt mit Premieren.

Ein Festival für alle
Das Filmprogramm beinhaltet lösungsorientierte Filme, die technisch raffiniert umgesetzt sind, wie «2040» und «Global Thermostat», spannende historische Dokus wie «Ozone Hole», «The Animal People» und «Warrior Women», bis hin zu starken Filmen über Menschen, die uns Mut machen, wie «Watson», «Woman at War» und «Thank you for the Rain».

Was sind wir bereit zu riskieren?
In der Filminfo des Festivalflyers steht beim Film über Paul Watson (Gründer von Sea Shepherd und Mitbegründer von Greenpeace): “Was bist du bereit, für eine lebenswerte Zukunft zu riskieren?” Ein erster Schritt sollte für alle sein, schreiben die Organisatoren, «einen Besuch am Festival zu riskieren».

Infos: https://films-for-future.org