Eine Bewegung im Wachstum für Julian Assange

Seit kurzem werden in Zürich Mahnwachen für Julian Assange durchgeführt. Für den 25. Februar ist eine Kundgebung in Zürich geplant.

Im vergangenen April wurde Julian Assange in London von der Polizei aus der ecuadorianischen Botschaft gezerrt. Die Verfolgung von Julian Assange seit der Veröffentlichung amerikanischer Kriegsverbrechen (2010) auf seiner Enthüllungsplattform WikiLeaks, erlangte in der Bevölkerung leider nie die nötige Empörung, um auf höchster Ebene Druck auszuüben. Dies begann sich allerdings im Dezember letzten Jahres langsam zu ändern und der Druck steigt jüngst spürbar von Woche zu Woche an.

Weltweit formieren sich AktivistInnen, den Umgang mit Julian Assange und den Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit nicht mehr hinnehmen wollen; sowohl im Netz als auch zunehmend auf der Strasse.

«Free Julian Assange Committee Switzerland» (FJACS) ist aus dieser Bewegung entstanden und hat sich zur Aufgabe gemacht, die Empörung zu Assanges Misshandlung auf die Strasse zu bringen. FJACS führt seit Mitte Dezember zweiwöchentlich Mahnwachen in Zürich durch und organisiert sich fortlaufend sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. Das wachsende Interesse an der Causa Assange ist auf der Strasse spürbar vorhanden, hat aber noch viel Potential.

Am 24. Februar beginnt Julian Assanges Prozess über eine mögliche Auslieferung in die USA, wo ihm 175 Jahre Haft oder gar die Todesstrafe drohen. FJACS plant daher am 25. Februar auf dem Bürkliplatz in Zürich am Abend eine Kundgebung sowie zusätzliche Mahnwachen Ende Februar in Basel und Bern.

Weitere Informationen www.freeassange.ch
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In einem Appell fordern AnwältInnen, JuristInnen, Schweizer BürgerInnen und MitunterzeichnerInnen den Bundesrat auf, Julian Assange Asyl in der Schweiz zu gewähren.
Den Appell können Sie hier unterzeichnen: https://www.asylassange.ch/unterschreiben