Generation MP3 – lautes Musikhören führt zu Gehörverlust

In Europa nutzen zwischen 50 und 100 Millionen Menschen regelmässig einen portablen Musikplayer. Zwischen fünf und zehn Prozent leiden bereits an Gehörverlust.

Eine von der EU in Auftrag gegebene Untersuchung hat ergeben, dass das Hören von lauter Musik auf portablen Musikplayern im jugendlichen Alter «noch» keine direkt bemerkbaren Auswirkungen auf das Hörvermögen hat. Ein Gehörverlust im späteren Leben ist jedoch sehr wahrscheinlich. Es ist kein Geheimnis, dass die Jugend übermässig viel und laut Musik von ihren portablen Musikplayern hört. Darum sei es nötig sie möglichst früh zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihren Geräten zu motivieren. Im April 2008 wurde deshalb gemeinsam mit dem bayrischen Gesundheitsministerium das Projekt «earaction» lanciert. Die Initiative versucht mit ihrem Internetauftritt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene spielerisch aufzuklären.
Laut Bernhard Kunz, Professor für Arbeitswissenschaft an der Hochschule München, können irreparable Hörschäden bereits ab einer Lautstärke von 85 Dezibel auftreten. Dieser Wert sei erreicht, wenn man sich im Abstand von einem Meter, während des Musikhörens nur noch mittels Schreien unterhalten könne.

Quelle: pressetext.deutschland

http://www.earaction.de/
08. Dezember 2008
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