Neue Rekorde in der Währungsspekulation: An jedem Tag die Weltwirtschaftsleistung von drei Wochen

Es sprengt menschliches Vorstellungsvermögen: Der internationale Währungshandel hat zwischen April 2007, vor Ausbruch der Krise, und April 2010 noch einmal um 20 Prozent zugelegt und damit ein Tagesvolumen von rund 4 Billionen Dollar erreicht. Nun wird an jedem einzelnen Tag in Währungen soviel spekuliert, wie die gesamte Weltwirtschaft in mehr als drei Wochen an Wirtschaftsleistung erzeugt, oder die deutsche in mehr als eineinhalb Jahren. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, die als Bank der Notenbanken fungiert.

 

Der Dollar war mit einem Anteil von 85 Prozent die meistgehandelte Währung, etwas unter dem Stand von 90 Prozent in 2001. Dabei war das Euro/Dollar-Verhältnis mit einem Anteil von 28 Prozent die meistgehandelte Währungsrelation. Zwei Drittel der Transaktionen waren grenzüberschreitend international, was das enorme Ausmass an Globalisierung der Finanzmärkte zeigt. Die Hauptspieler sind Hedgefonds, Versicherungsunternehmen, Zentralbanken und Institutionen ausserhalb des Bankensektors.


Joachim Jahnke betreibt ein fundiertes, globalisierungskritisches Informationsportal (http://www.jjahnke.net/)und ist Autor zahlreicher Bücher, zuletzt von:



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Prof. Dr. Peter Bofinger (einer der fünf «Wirtschaftsweisen»):
«In einer Zeit, in der wirtschaftspolitische Debatten immer mehr zu Glaubenkämpfen werden, kommt es darauf an, die Fakten zu kennen. Joachim Jahnke hat mit viel Akribie und Geschick eine ausserordentlich wertvolle Datenbank zusammengestellt, mit der man sich auch als Laie eine fundierte eigene Meinung bilden kann.»
02. September 2010
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