Soros und Nuland bringen ihre Leute in die Kiewer Regierung

Die Regierung der Ukraine hat erneut ihren Charakter als Marionettenregime bewiesen, indem drei Ausländer auf Schlüsselposten im neuen Kabinett berufen wurden.

Finanzministerin ist die Amerikanerin Natalie Jaresko, eine frühere hochrangige Mitarbeiterin der US-Botschaft in Kiew, zuletzt Vorstandschefin des Hedgefonds Horizon Capital. Auch das Wirtschaftsministerium ging an einen Hedgefonds- Manager, Aivaras Abromavicius aus Litauen, einem NATO-Mitgliedstaat, das sich jetzt auf Krieg gegen Rußland vorbereitet. Dritter im Bunde ist der neue Gesundheitsminister Alexander Kwitaschwili, der das Gesundheitssystem der Ukraine „reformieren“ soll, wie er es zuvor bereits in Georgien getan hat - durch massive Einschnitte in der Krankenversorgung.

Die Financial Times kommentierte, man sehe hierin „einen verzweifelten Versuch des unter Krieg und Rezession leidenden Landes, Reformen aus dem Boden zu stampfen, gegen Korruption vorzugehen und eine Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, indem man Rettungsgelder des Weltwährungsfonds in Milliardenhöhe freisetzt“. Die Bevölkerung der Ukraine soll also einer rücksichtslosen Sparpolitik in Verbindung mit Freihandel unterworfen werden.

Die Einstellung der ausländischen Minister war kein Zufall. Die drei gehörten zu 24 ausländischen Kandidaten, die zwei „Head-Hunter“-Firmen - Pedersen & Partners und Korn Ferry - mit Unterstützung der Renaissance Foundation vorgeschlagen hatten. Diese Stiftung wird von niemand anderem als dem Rußlandhasser und Megaspekulanten George Soros finanziert. Nach Angaben der dem Kiewer Regime freundlich gesonnenen Kyiv Post zahlte Soros den beiden Firmen mehr als 80.000 $.

(Siehe dazu auch: Die bemerkenswerte Ehefrau des neuen ukrainischen Gesundheitsministers (Kopp-online)

Caroline Hartmann redigiert den wöchentlichen Newsletter des Schiller-Instituts e.V., aus dem dieser Text entnommen ist. Das Schiller-Institut mit Sitz in Laatzen bei Hannover wurde 1984 gegründet und wendet sich «gegen die trotzigen Anmassungen der Fürstengewalt» (Schiller).


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10. Dezember 2014
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