Was graue Energie ist und wie wir viel davon sparen

Graue Energie macht einen Grossteil des CO2-Ausstosses und damit der Ökobilanz von Produkten und Lebensmitteln aus. Doch was ist graue Energie und wie können wir sie einsparen?

Ob wir etwas essen, mit dem Handy jemanden anrufen oder mit dem Auto in die Ferien fahren: All diese Dinge – Nahrungsmittel, Handy, Auto – brauchen graue Energie, und diese schlägt teils ziemlich stark auf die CO2-Bilanz dieser Güter.

Graue Energie bezeichnet die gesamte Energie, die ein Produkt, wie etwa ein Fahrzeug oder ein Tisch, benötigt für die Gewinnung der Rohstoffe für das jeweilige Produkt, für seine Herstellung, seinen Transport, die Lagerung, den Verkauf und die Entsorgung oder das Recycling dieses Produkts.

Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail: Bei der grauen Energie zählt man auch jene Energie dazu, die für die Verpackung eines Produkts oder für die Produktion der Maschinen, die wiederum ein Produkt herstellen, benötigt wird. Je nach Konsumgut kann der Energieverbrauch durch solche Details massiv steigen, was wiederum auf seine Ökobilanz schlägt.

Damit wir uns vorstellen können, wie viel graue Energie in einem Produkt steckt, kann man sich eine ganz einfache Faustregel merken: Für jeden Franken der in der Schweiz für ein Produkt ausgegeben wird – egal ob Lebensmittel wie Fleisch, ein E-Auto oder das Handy –, muss man ein kleines Glas Erdöl berechnen oder einmal die Abwaschmaschine laufen lassen, wie das Portal Energie-Umwelt vorrechnet.

Ob bei der Ernährung, im Haushalt oder bei der Mobilität: Es gibt einige einfache und wirkungsvolle Tipps, wie Sie im Alltag ziemlich viel graue Energie sparen können und den CO2-Ausstoss reduzieren. Lesen Sie die Tipps hier nach: