Pressespiegel Anti-Bargeld-Kampagne

EZB-Entscheidung: Tschüss, 500-Euro-Schein!
Die EZB-Währungshüter haben über die Zukunft der größten Euro-Banknote entschieden. Mit einer Abschaffung des Fünfhunderters soll Kriminellen das Handwerk erschwert werden. Ob das klappt, ist umstritten.
Quelle: Handelsblatt
http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/ezb-entscheidung-tschuess-500-euro-schein/13542250.html


Anmerkung Jens Wernicke: Was das Handelsblatt hier gern vergessen machen mag, ist, dass es selbst und mit ihm fast der gesamte Mainstream die Stimmungsmache in diese Richtung überhaupt erst angefacht hat. Siehe dazu bspw. diese Propaganda hier: „Kriminelle lieben große Scheine!“ http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/500-euro-note-kriminelle-lieben-grosse-scheine/8053634-2.html.

Die Schlacht um die finanzielle Privatsphäre ist eröffnet
Im Namen der Terrorbekämpfung nehmen Bundesregierung und EU-Kommission alle halbwegs anonymen Zahlungsmittel aufs Korn. Redakteur Axel Kannenberg fürchtet sich bei soviel Aktionismus langsam weniger vor Terroristen als eher vor ihren Bekämpfern.
Quelle: heise.de
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Die-Schlacht-um-die-finanzielle-Privatsphaere-ist-eroeffnet-3092606.html


EZB beginnt mit Abschaffung des Bargelds:  Ein trauriger Tag für die Freiheit
Die EZB sorgt mit ihrer Entscheidung für eine massive Einschränkung des Bargeldverkehrs und damit auch für eine massive Einschränkung der Freiheit", erklärt Prof. Max Otte, Fondsberater und Erstunterzeichner der Initiative www.stop-bargeldverbot.de. Die EZB hat auf ihrer heutigen Sitzung die bereits im Vorfeld kursierenden Gerüchte bestätigt und die Abschaffung des 500-Euro-Scheins beschlossen. "Die Bürger sollten auf keinen Fall den Lügen des Mario Draghi Glauben schenken. Die Einschränkung des Bargeldverkehrs dient nicht der Kriminalitätsbekämpfung, sondern bereitet die flächendeckende Einführung von Negativzinsen vor. Zeitgleich kommt die Politik dem so sehr ersehnten, totalen Überwachungsstaat einen großen Schritt näher."
Quelle: finanzen.net
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Das-Aus-der-500-Euro-Banknote-EZB-beginnt-mit-Abschaffung-des-Bargelds-Ein-trauriger-Tag-fuer-die-Freiheit-4867431


Bundesbank-Experte sieht internationalen „War on Cash“
Bei der Expertenanhörung im Landtag NRW am 3. Mai zu Barzahlungsobergrenzen, wie sie der NRW-Finanzminister und der Bundesfinanzminister gefordert hatten, gab es eine sehr einseitige Diskussion. Von den elf Sachverständigen aus neun Organisationen war nur einer für eine Barzahlungsobergrenze, und selbst der wollte nur eine Obergrenze von 10.000 Euro verteidigen, nicht die 2000 Euro bzw 5000 Euro, die die Finanzminister gefordert hatten.
Quelle: Norbert Häring
http://norberthaering.de/de/27-german/news/609-nrw-zusammenfassung#weiterlesen


Das Rennen um die digitale Zukunft des Geldes: Was hinter der Anti-Bargeld-Agenda steckt
Seit einiger Zeit schon rauschen in regelmäßigen Abständen Wellen durch Politik und Medien, die das Zurückdrängen von Bargeld zum Ziel haben. Mit einem neuen Vorstoß will die Bundesregierung nun Bargeld-Geschäfte ab 5.000 Euro für illegal erklären. Doch was steckt hinter dieser Agenda? Der Ausbau des Überwachungsstaates? Die Absicherung der Großbanken vor einem möglichen Kundenansturm oder gar ein Machtkampf um die völlige Umgestaltung des Finanz- und Geldwesens im digitalen Zeitalter?
Quelle: RT Deutsch
https://deutsch.rt.com/wirtschaft/36630-rennen-um-digitale-zukunft-geldes/


RT Deutsch-Interview mit Michael Brückner: "Vom Bargeldverbot zum gläsernen Kontosklaven?"
In Deutschland wird derzeit mit Verweis auf bessere Kriminalitätsbekämpfung über die Höchstgrenzen für Bargeldzahlungen debattiert. Die EU-Kommission plant ein generelles Bargeldverbot ab 2018. RT-Moderatorin Jasmin Kosubek sprach mit Michael Brückner, Autor des Buches „Achtung! Bargeldverbot! Auf dem Weg zum gläsernen Kontosklaven“ über die Hintergründe und Folgen für die Umgestaltung des öffentlichen Geldwesens.
Quelle: RT Deutsch
https://deutsch.rt.com/inland/36929-rt-deutsch-interview-mit-michael/

Die Attacke auf unser Geld ist da - Bargeld wird schrittweise unattraktiv gemacht
 
Der Chef des Ifo-Instituts Clemens Fuest warnt zu Recht davor, dass es der EZB in Wirklichkeit darum geht, die Repression über negative Strafzinsen zu verschärfen. Durch Bargeld gibt es eine natürliche Untergrenze für die Zinsen: Sinken diese zu stark in den negativen Bereich, so wird es irgendwann für die Bankkunden attraktiver, das Geld in Cash zu halten. Würde Bargeld hingegen abgeschafft und das Geld ausschließlich bei Banken gehalten, könnten die Zinsen beliebig weit gesenkt werden.
 
Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins ist also ein weiterer Schritt der EZB mitten hinein in die Portemonnaies der Deutschen. Der nächste könnte dann die – bereits diskutierte – Einführung einer Obergrenze für Bargeldgeschäfte werden. So soll Bargeld schrittweise unattraktiv gemacht werden.
 
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/whatsright/whats-right-zur-ezb-politik-bargeld-wird-schrittweise-unattraktiv-gemacht/13559360-2.html