Top-Ökonom: Weltwirtschaft ist auf Crash-Kurs

Der ehemalige Asien-Chefökonom von Morgan Stanley, Andy Xie, warnt vor schweren Krisen in der Weltwirtschaft. Die politischen Eliten würden alle Warnungen ignorieren. Sie reden sich die Lage schön und behaupten, die Lage sei nicht so schlimm.

Xie hat in einem Gastbeitrag in der South China Morning Post scharfe Kritik am Zustand der Weltwirtschaft und an den führenden Eliten geäußert.

„Alle Anzeichen deuten auf eine längere Periode der globalen Stagnation und Instabilität“ hin, schreibt Xie. Dafür macht er teilweise die expansive Geldpolitik verschiedener Notenbanken nach der Krise von 2008 verantwortlich. Diese massiven Finanzmittel hätten meist keine nachhaltige Wirkung auf die Realwirtschaft gehabt, sondern zu Preisblasen in verschiedenen Anlageformen wie Aktien und Immobilien geführt. Dadurch seien vor allem die wenigen Wohlhabenden immer reicher geworden, während der große Rest bestenfalls einige „Krümel“ des Geldsegens abbekommen hätte. „Der durch die expansive Geldpolitik erhoffte Wohlstandeffekt ist im kleinen Kreis der Wohlhabenden geblieben“, schreibt Xie.

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