Podcast mit Hans Cousto: Kosmische Oktave und Drogenkultur

Warum die weltweite Drogenkultur als Weltkulturerbe anerkannt werden sollte, erfahre ich im Gespräch mit dem Mathematiker und Musikwissenschaftler Hans Cousto.

Foto: Christa Dregger

Willkommen zum neuen Terra-Nova-Podcast beim Zeitpunkt. Auf meinem ersten Festival, dem New Healing im Norden von Berlin, treffe ich einen altbekannten und sehr inspirierenden Redner: Hans Cousto. Der Schweizer Mathematiker und Musikwissenschaftler ist mittlerweile 75 Jahre alt. Er wurde bekannt durch die Entdeckung der kosmischen Oktave. 

o

Dass das ganze Universum, die Planeten, aber auch die Atome in Musik umgesetzt und als eine kosmische Harmonie betrachtet werden können, das hatte schon Johannes Kepler erlauscht und errechnet. Hans Cousto wollte wissen, wie die Sphärenmusik tatsächlich hörbar gemacht werden könnte. Er entdeckte in einer «seligen Vision» auf einem Trip mit Zauberpilzen den Grundton der kosmischen Oktave. Damit prägte er bis heute Musikrichtungen wie z.B. Psytrance, die wir auf dem Festival – unter anderem – hören. 

 

Ich spreche mit ihm auch über die Bedeutung einer bewussten Drogenkultur. Je bewusster der Genuss, desto geringer die Sucht- und Gesundheitsgefahr – so das Credo von Hans Cousto. Sein Anliegen ist es, die Psychonautik als immaterielles Weltkulturerbe von der UNESCO schützen zu lassen. 

Gute Inspiration!

i

 

bEin Abonnement von «Zeitpunkt Terra Nova» ist kostenfrei. Der Podcast kann über die meisten gängigen Streaming- und Podcastdienste abonniert werden.

Kommentare

Hans Gousto

von Paoloblueverde
Schön und gut und geniessen auch immer, in der Natur, die wir nicht mehr zerstören wollen, indem wir tätig uns bewegen und säen und pflanzen und aufbauend uns betätigen. Tanzen in deinem Paradiesgarten, mit körpereigenen Dopaminen in Trance kommen. Dann wird auch mit 75ig dein Atem und deine Stimme noch klar wie Gletscherwasser klingen!