Heidi lebt, zumindest in der Werbung für Milchprodukte. Dahinter steht längst kein Alpöhi mehr, sondern immer öfters gefühlsneutrale Roboter.

Auf der Alp ist die Welt noch in Ordnung. Weit weg vom Dichtestress in den Städten geht es den Kühen besser. Ebenso den Bauern. So erzählt es die PR-Industrie. Dahinter verbirgt sich jedoch meist eine ganz konventionelle Milchproduktion. Die «Milch von der Alp» muss nicht einmal zwingend von der Alp kommen. Wie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) kritisiert, reichen die behördlich definierten Bergzonen bis ins Flachland.

25. Mai 2018vonTobias Sennhauser