Seit Sonntag gelten in der EU neue Vorschriften: Zahlreiche mit künstlicher Intelligenz erzeugte oder bearbeitete Inhalte müssen gekennzeichnet werden. Betroffen sind Bilder, Videos und Texte, die einem professionellen Zweck dienen – etwa Werbung. Gleiches gilt für Beiträge professioneller Influencer auf Instagram und Tiktok, für Nachrichtenseiten sowie für KI-Zusammenfassungen bei Google.
Die Regelung war überfällig. Allerdings löst das Label nicht das Problem, dass KI-Zusammenfassungen viele Webseiten unsichtbar machen, weil Nutzer kaum noch Quellen anklicken. Die EU muss sich zudem ihrer eigenen KI-Nutzung stellen: Viele Pressetexte aus dem Haus von Ursula von der Leyen werden mittlerweile von KI übersetzt.
Kritisch ist auch, dass Content-Management-Systeme wie WordPress KI integrieren und den Nutzern keine Wahl lassen. Das könnte die Kennzeichnungspflicht bald aushebeln.
Übrigens: Dieser Text wurde auch mit Hilfe von KI verfasst.