Welche Neutralität braucht die Schweiz im 21. Jahrhundert? Diese Frage steht im Zentrum der Sommertagung der Zeitschrift «Schweizer Standpunkt» vom 24. bis 26. Juli in Frauenfeld.
Nur zwei Monate vor der Volksabstimmung über die Neutralitätsinitiative bietet die Veranstaltung eine seltene Gelegenheit, die unterschiedlichen Facetten der Neutralität vertieft zu diskutieren – sachlich, historisch und geopolitisch.
Zu den Referenten gehören der Politikwissenschaftler Wolf Linder, der Friedensforscher Gabriel Galice, der Neutralitätsexperte Pascal Lottaz, die Historiker René Roca und Ralph Bosshard sowie der geopolitische Analyst René Zittlau. Themen sind unter anderem die internationale Bedeutung der Neutralität, Sanktionen als Mittel der Friedenspolitik, die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz sowie das Verhältnis von NATO, EU und schweizerischer Souveränität.
Im Mittelpunkt stehen nicht fertige Antworten, sondern der offene Austausch. Nach jedem Referat bleibt viel Raum für Fragen und Diskussionen mit den Referenten und dem Publikum. Die Tagung kann sowohl vor Ort als auch online per Zoom besucht werden.
Wer sich vor der richtungsweisenden Abstimmung ein fundiertes Bild machen möchte, findet hier eine hervorragende Gelegenheit, Argumente zu prüfen, Positionen zu hinterfragen und die Bedeutung der Neutralität für Frieden und Unabhängigkeit neu zu bedenken.
Weitere Infos: