Potentialoasen
Ja, ich tue etwas für den Frieden - seit mehr als 40 Jahren, selbstfinanziert - mit einem neuen Schulprojekt für eine Fülle von Potentialoasen, anstatt standardisierter Klassenzimmer und mit einer potentialfokussierten Lehrerbildung als talentaktivierendes Projekt. Damit jede Schule in kurzer Zeit zu einer Friedensoase wird. Das Video habe ich gerade fertig gestellt.
Christina Maria Kunz
Frieden kann man nicht befehlen
Aktionismus bringt keinen Frieden, höchsten kann er bewirken, dass die Waffen für eine Weile still sind. Mehr nicht. Er kann auch bewirken, dass man zusammensitzt für sogenannte «Friedensgespräche», die eigentlich nur «Waffenstillstandsgespräche» sind. Das haben viele aus den früheren grossen Friedensbewegungen gelernt.
Frieden ist nicht etwas, das man herrufen oder befehlen kann. Wie John Lennon gesagt hat, Frieden ist etwas, das man ist. Aus diesem Sein ist unser Tun Frieden. Dazu können wir ihn weitergeben, denn das, was man hat, kann man weitergeben. Wer an einer Demonstration teilnimmt, ist nicht Frieden. Er oder sie hat was zu kritisieren, ist mit etwas nicht einverstanden und urteilt. So kann, sozusagen per Definition kein Frieden entstehen.
Klar, viele betrachten die heutige Lage nicht als ihre Sache, sondern als eine Auseinandersetzung zwischen alten Männern. Soweit haben sie Recht. Das Problem ist, dass die Konsequenzen von ihrem Tun uns hart treffen könnten. Soweit geht es uns doch was an.
Demzufolge ist die Antwort zur Frage im Betreff folgende: Ich bringe Frieden in mein Herz und helfe anderen, Frieden in ihren Herzen zu finden. Dann ist es möglich, diesen Frieden in die Herzen der streitenden Hähne zu senden und zu teilen und zwar, allen gleichermassen ohne Diskriminierung oder Parteinahme oder Be- bzw. Verurteilung.
Jean-Pierre Rickli, Uster
Frieden vor Strahlung
Es ist bereits Krieg bei uns gegen Mensch und Natur. Der Verein Schutz-von-Strahlung und der Strahlenschutz Basel arbeiten ehrenamtlich und leistet gegen den Amten-Apparat unglaubliches. Diese Frauen arbeiten unter extrem hohen Zeitdruck und leisten Friedensarbeit im Stillen.
Sabine Schenker
Innerer Friede
Ich war früher recht aktiv bei Wahlen und Abstimmungen, mit Leserbriefen. Heute bin ich gelassener, lokaler und mit mir selbst im Frieden, in dem ich immer mehr aus dem SEIN heraus handle und immer weniger Medien konsumiere, auch weniger Alternative.
Ist mir alles egal und lasse ich es mir gut gehn?
Nein, ich habe die Ansicht, dass der Zustand dieser Welt ein Abbild vom Innenleben der Menschen ist. Wir können nicht mit Gewalt Frieden verordnen, wenn in den Menschen Krieg herrscht.
Jeden Monat treffe ich mich mit Männern am Feuer im Wald, und wir teilen ehrlich, was uns bewegt, was uns Sorgen macht und was wir gerade feiern. Das gibt unglaublich Energie!
Damit stecke ich andere an und bin überzeugt, dass sich diese Energie schneller und vor allem nachhaltiger ausbreitet als ein Virus.
Das lässt sich weniger gut verkaufen als laute Demonstrationen für den Frieden, doch der Zeitpunkt sagt(e) selbst: «Wachsende Wälder sind leiser als krachende Bäume.»
Peter Rüttimann, Hitzkirch
Temporik-Art
Vor einigen Jahren lernte ich Temporik-Art bei Marina Stachowiak in Reinheim kennen und konnte dort 4 Traumabehandlungen erleben. Ich habe dort viele Kriegstraumatas meiner Eltern und Grosseltern, sowie meine, die Vererbten, auflösen und heilen dürfen. Es war eine Heilung der Seele und des Innersten.
Auch mit meinem Gärtnerberuf erlebe ich oft so schöne Wunder und gebe sie meinen Kunden weiter. Ich glaube, das ist auch eine Friedensarbeit, die vielleicht nicht so schnell sichtbar ist, aber der Samen, der Keimling dürfen ja wachsen.
Ewald Hügin
Frauen für den Frieden
Unsere kleine Gruppe trifft sich regelmässig einmal monatlich, um für den Frieden zu singen und zu meditieren, sich auszutauschen und zuzuhören. Zwei Frauen von uns sind aktiv bei den «Frauen in Weiss». Es gibt inzwischen weltweit Frauen, die sich verbinden und in Stille für den Frieden auf die Strasse gehen. Unsere Vision ist, dass diese Frauen das Ende der Kriege bewirken können, so wie es 2017 in Liberia geschah.
Elisabeth, Kassel
Gesundes Geld
Für mich geht es darum, der Sache auf den Grund zu gehen. Wie ist Krieg überhaupt möglich? Wer finanziert die Aufrüstung? Wird in den kriegführenden Ländern darüber abgestimmt?
Wie macht es aber die USA? Der Staat schafft das benötigte Geld aus dem Nichts. In der ersten Woche kostete es fast 12 Milliarden US-Dollar. Jeder weitere Tag kostet 1 bis 2 Milliarden mehr. Zum Zeitpunkt dieser E-Mail sind das fast 58 Mrd. (Quelle: https://iran-cost-ticker.com/) In wenigen Jahren wird sich das in Inflation niederschlagen.
Was hat das mit dem zu tun, was ich selbst für den Frieden tue?
Es ist ganz einfach: Anstatt dieses Systems, das auf unendlicher Gelddruckerei basiert, wähle ich ein gesundes Geld. Wie die Echtgeld-Initiative schon vorgeschlagen hat, braucht es einen echten Wert. Somit kann ein Staat nicht einfach in den Krieg ziehen, ohne die Bevölkerung zu befragen.
Wie geht das? Mit Bitcoin. Er ist auf 21 Millionen Bitcoin begrenzt, steigt im Wert und kann nicht vom Staat kontrolliert oder gar vermehrt werden. Je mehr wir uns mit Bitcoin befassen, desto weniger Zeit und Energie verschwenden wir für den Staat. Wir nehmen der Kriegsmaschine sozusagen den Wind aus den Segeln.
Die durch Bitcoin erhöhte Fähigkeit des Gratifikationsaufschubs ermöglicht es jedem, ein besseres Leben zu haben. Er wird dadurch dazu bewegt, sich besser zu ernähren und ein besseres soziales Leben zu führen. Ich würde sagen: ein friedvolleres Leben. Bitcoin erlaubt es uns, friedvoll gegen das System zu kämpfen. Bitcoin ist das beste Mittel, um der Bevölkerung zu helfen. Es entstehen viele kleine Projekte, die eine lokale Gemeinschaft fördern. Von Mensch zu Mensch, ohne Banken.
Ein Mensch
Peace Run
Ich tue etwas für den Frieden indem ich am Peace Run teilnehme. Aktuell ist der USA-Zweig vor wenigen Tagen gestartet. Er wird durch alle US-Staaten führen. https://www.peacerun.org/us/
Der Europäische / Schweizer Zweig ist aktuell noch in Planung, deshalb ist die Website hier noch nicht auf dem neusten Stand.
Pankaja Kaftan
Workaway
Wir sind seit fünf Jahren Workaway hosts (workaway.info). Dadurch haben wir schon viele Menschen zwischen 18 und 50 bei uns beherbergt. Während ihrer Zeit bei uns (eine bis fünf Wochen) haben sie erlebt, wie ein friedliches und ganzheitlich natürliches Leben als Familie möglich ist. In Rückmeldungen hören wir, wie sie ihre Leben zu Hause, oder wo auch immer sie danach hinziehen, entsprechend verändert haben. Einige Workawayers sind für uns Famlie geworden. Wir besuchen uns gegenseitig und unterstützen uns, ob in Portugal, Slowenien oder gar Tansmanien. Wer ein Zimmer frei hat, kann sofort damit anfangen und den Frieden einfach durch Vorleben zu teilen und praktisch aufzeigen, dass es möglich ist als Menschheitsfamilie zu leben.
Christina Landis, Bubikon