Im ersten Halbjahr 2026 exportierte die Schweiz Kriegsmaterial im Wert von fast 490 Millionen Franken. Ein Anstieg von beinahe 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr! Die Fakten sind eindeutig: Der Rüstungsindustrie geht es blendend. Die bestehende Gesetzgebung gefährdet also keineswegs ihren Geschäftserfolg. Trotzdem wollen Parlament und Rüstungslobby diese Gesetze aufweichen, demokratische Kontrollen abbauen und unkontrollierten Export in besonders problematische Staaten ermöglichen.
Während das Geschäft mit Kriegsmaterial weiter boomt, ist es umso wichtiger, ein Zeichen gegen diese Politik der entfesselten Aufrüstung zu setzen: Genau deshalb ist das Referendum gegen die Aufweichung des Kriegsmaterialgesetzes so entscheidend, finden seine Initiatoren. Sie wollen nicht den Export in europäische Partnerstaaten erleichtern, dort steigen die Exporte bereits heute deutlich. Sie wollen die Tür für Lieferungen in autoritäre Staaten wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate weiter öffnen.
Silas Muggli, Kampagnensekretär Kriegsmaterial-Referendum: «Im November entscheiden wir gemeinsam, ob die Schweiz an klaren Regeln festhält oder ob die Interessen der Rüstungslobby wichtiger werden als klare Regeln und demokratische Kontrolle. Damit wir diese Fakten in die Öffentlichkeit tragen und der millionenschweren Lobby etwas entgegensetzen können, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Unterstütze deshalb jetzt unser Crowdfunding. Jeder Beitrag hilft uns, Menschen zu erreichen, die Desinformation der Rüstungslobby zu widerlegen und gemeinsam ein starkes Nein zur Aufweichung des Kriegsmaterialgesetzes an die Urne zu bringen.»