Hunderte jüdische und palästinensische Bürgerinnen und Bürger haben sich am 26. März auf dem Habima-Platz in Tel Aviv versammelt. Die Bewegung «Standing Together» organisierte den Protest gegen die aktuelle Kriegspolitik der israelischen Regierung.
Der nationale Co-Direktor Alon-Lee Green erklärte: «Wir haben Hunderte von Menschen mobilisiert, um ein Ende des ‹ewigen Krieges› unserer Regierung zu fordern.» Er zählte auf: «Das ist der zweite Krieg mit dem Iran, der vierte mit dem Libanon und der achte mit dem Gazastreifen – ganz abgesehen von der sich verschärfenden Besatzung im Westjordanland.»Green kritisierte, die Regierung wolle, dass die Bevölkerung stillhalte, während sie «mit unserem Leben und dem Leben von Millionen Menschen in der Region spielt». Endlose Kriege brächten keine Sicherheit, sondern nur mehr Tod.
Die Bewegung plane weitere Aktionen, Plakate im ganzen Land und eine Social-Media-Kampagne, um eine grosse Protestaktion am Wochenende vorzubereiten. Trotz Verletzungen und Raketenangriffen betonten die Teilnehmenden die Notwendigkeit, zusammenzuhalten und eine Politik der Menschlichkeit und des Friedens aufzubauen.