Der Abrüstungsappell «Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!» hat mehr als 15’000 Unterstützerinnen und Unterstützer erreicht. Die initiierenden Friedensorganisationen rufen dazu auf, jetzt verstärkt zu werben und bei den Herbstprotesten Unterschriften zu sammeln. Bis 2030 sollen die Militärausgaben auf 183 Milliarden Euro steigen – dann fliesst jeder dritte Euro aus dem Bundeshaushalt ins Militär, ohne öffentliche Debatte.
Der Appell verlangt von der Bundesregierung einen Stopp der masslosen Aufrüstung und mehr Investitionen in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz. Er lehnt unbegrenzte Neuverschuldung für Militär, eine Wehrpflicht und die Vernachlässigung der Klimakrise ab. Stattdessen fordert er diplomatischen Einsatz für ein Ende des Krieges in der Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur sowie Stärkung von Rüstungskontrolle und ziviler Konfliktbearbeitung.