Heute, am 1. Oktober: Protest gegen Nato-Auszeichnung in Münster
Friedensbewegung kritisiert Vergabe des Westfälischen Friedenspreises

Heute wird in Münster der Internationale Preis des Westfälischen Friedens an die Nato verliehen. Nato-Generalsekretär Mark Rutte nimmt die Auszeichnung entgegen, die Laudatio hält Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Hälfte des Preisgeldes von 100’000 Euro geht an die Jugendorganisation socioMovens.

Die Entscheidung stösst auf starken Widerstand. Friedensgruppen und Initiativen sehen darin einen Widerspruch zum historischen Westfälischen Frieden von 1648, der für Diplomatie und Kompromiss steht. Sie bezeichnen die Nato als Militärbündnis, das Kriege führt und militärische Lösungen priorisiert. 

Bereits im Vorfeld wurde ein Alternativer Westfälischer Friedenspreis gegründet und an den Verein Connection verliehen, der Kriegsdienstverweigerer unterstützt. Für den heutigen Tag sind mehrere Kundgebungen und Demonstrationen in Münster angekündigt.


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