Die derzeitige globale Ordnung gleiche einer «Pyramide der Privilegien», in der Macht und Entscheidungen oben konzentriert seien, während betroffene Länder unten kaum Mitsprache hätten. Stattdessen solle eine «Plattform der Partnerschaft» entstehen. Modi forderte Reformen des Uno-Sicherheitsrats mit klaren Zeitplänen sowie Anpassungen internationaler Finanzinstitutionen an heutige Realitäten. Die erweiterte BRICS-Gruppe, die rund die Hälfte der Weltbevölkerung und 40 Prozent des globalen BIP repräsentiert, verabschiedete eine gemeinsame Erklärung. Darin betonten die Teilnehmer Zusammenarbeit, multipolare Ordnung und Zurückhaltung in Konflikten. Anwesend waren unter anderem Russlands Präsident Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping. Die Gruppe positioniert sich als Stimme des Globalen Südens, ohne sich offen gegen den Westen zu stellen.
BRICS-Gipfel in Neu-Delhi: Bündnis will Regeln setzen statt befolgen
Beim BRICS-Gipfel in Neu-Delhi hat Indiens Premierminister Narendra Modi die Staatengruppe aufgefordert, den Globalen Süden vom «Regelnehmer» zum «Regelgestalter» zu machen.
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