Buchpreisbindung Schweiz

VUKB zeigt sich über den Entscheid des Ständerat erfreut

Der Verein der Kleinbuchhandlungen der Schweiz (VUKB) ist erfreut über den Ständeratentscheid, die Wiedereinführung der Buchpreisbindung in Erwägung zu ziehen. In Die Erfahrungen aus den Nachbarländern zeigen, was ein absolut freier Markt mit der Buchkultur anrichtet. Qualitativ wertvolle Bücher wurden teurer und sind nur noch in den Großsstädten zu finden und lediglich Massentitel wie Bestseller wurden billiger.

Wie VUKB-Präsident Urs Heinz Aerni betont, geht es bei der Buchpreisbindung nicht um eine „geschützte Werkstätte für den Buchhandel,“ sondern um ein Hilfsmittel, das Kulturgut Buch zu stützen. Denn so wie Musik, Theater oder Film, muss die Buchkultur unterstützt werden. Der absolut freie Markt garantierte nie eine Qualität zu moderaten Preisen, sondern immer Masse im Billigangebot.

Der wirtschaftliche Druck für den Buchmarkt sei auch mit der Buchpreisbindung eine große Herausforderung aber sie diene dazu, dass auch ein Lesender auf dem Land ein gutes Buch zu einem vernünftigen Preis bekomme. „Und das sei doch ein Anliegen aller,“ so Aerni.
Der VUKB ist ein Verein mit rund 80 unabhängigen Kleinbuchhandlungen in der ganzen Schweiz, der als Netzwerk und Interessensgemeinschaft die Interessen der Mitglieder vertritt. Der VUKB wurde 2005 mit 35 Mitgliedsbuchhandlungen in Zürich gegründet.

VUKB
www.vukb.ch
04. Dezember 2009
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