Das Burning-Man-Festival in der Wüste Nevadas galt lange als antikapitalistische Veranstaltung von und für Künstlerinnen und Künstler, Aussteiger und Hippies. Diese Zeiten sind vorbei. Schon 2014 berichtete die New York Times, dass Reiche und Superreiche aus dem Silicon Valley das Event kaperten.
Aktuelle Zahlen des jährlich erhobenen Black Rock City Census bestätigen den Trend. In den letzten drei Jahren gaben jeweils zwischen 43 und 48 Prozent der befragten Festival-Besucherinnen und -Besucher an, jährlich 100’000 US-Dollar oder mehr zu verdienen. Zum Vergleich: 2015 lag der Anteil dieser Einkommensgruppe noch bei lediglich 24 Prozent.
Die Statistik zeigt die Einkommensverteilung der Teilnehmenden und unterstreicht den Wandel hin zu einem Festival mit deutlich wohlhabenderem Publikum. Was einst als Gegenkultur galt, zieht inzwischen verstärkt Gutverdiener an.
