Die Städte werden grüner

Neuerscheinung: Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt, herausgegeben von Christa Müller

"Nomadisch grün" wie im Prinzessinnengarten in Berlin, gemeinsam in der Erde graben in den Münchener Krautgärten, Verkehrsinseln durch nächtliches Guerilla Gardening begrünen – ob Kiezgärten, Gemeinschaftsdachgärten oder Interkulturelle Gärten: Weltweit treiben urbane Gartenprojekte bunte Blüten, von New York bis Buenos Aires, von Berlin bis Leipzig. Junge Großstädter wollen ihre Lebensmittel wieder selber anbauen statt sie im Supermarkt zu kaufen. Die globale Ressourcenkrise und die Skandale der industriellen Nahrungsmittelproduktion haben zu einer Rückkehr der Natur in die Stadt und einer neuen Lust am Gärtnern und am Selbermachen geführt.

Der Sammelband "Urban Gardening", herausgegeben von Christa Müller, Geschäftsführende Gesellschafterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, bietet erstmals einen umfassenden Überblick. Soziologen, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Gartenaktivisten analysieren Hintergründe, Ziele und Visionen einer florierenden Bewegung, in der die Menschen sich die Stadt als Ort des "guten Lebens" zurückerobern.
"Die neuen Gärten", so die Herausgeberin, "stehen für Teilhabe und Partizipation in einer grünen und produktiven Stadt, für die Wiederaneignung von Kulturtechniken der Kooperation, für Genuss und für die Wertschätzung von Landwirtschaft und Ernährung, von den Grundlagen des Seins."
Das Buch entstand im Arbeitsschwerpunkt "Urbane Landwirtschaft" der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis

Die Website zum Buch: www.urban-gardening.eu

Buch bestellen: http://www.oekom.de/buecher/themen/politikgesellschaft/archiv/buch/urban-gardening.html
12. März 2011
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