Ein Krieg gegen den Aufstieg des Südens
Wie BRICS-Länder den Krieg gegen den Iran sehen

Am dritten Tag der US-israelischen „Operation Epic Fury“ gegen den Iran sehen Länder des Globalen Südens den Konflikt als imperialistische Aggression und drohende neokoloniale Übernahme. BRICS-Staaten wie Indien, Brasilien und Südafrika verurteilen die Angriffe scharf als Versuch, Irans Ressourcen (Öl, Uran) zu kontrollieren und Souveränität zu untergraben – ähnlich historischer Kolonialpraktiken.

Indien und Pakistan protestieren gegen US-Botschaften, fordern UN-Intervention gegen „Regimewechsel-Pläne“. Südafrika solidarisiert sich mit Teheran: „Das ist ein Krieg gegen den Aufstieg des Südens“, warnen Diplomaten vor einer neuen Ära der Abhängigkeit und Ausbeutung. Wirtschaftlich trifft die Eskalation Entwicklungsländer hart: Explodierende Ölpreise und Blockade der Straße von Hormuz verschärfen Inflation und Energiekrise in importabhängigen Nationen wie Ägypten oder Indonesien, verstärken globale Ungleichheiten. Russland/China sehen Eskalationsrisiko und rufen zu Deeskalation auf, um Kolonialambitionen zu stoppen.

Die militärische Lage am 3. Tag des Krieges: US/Israel bombardierten Ziele in Teheran und Isfahan, Iran konterte mit Raketen auf US-Basen in Golfstaaten. Über 300 zivile Tote wurden gemeldet, darunter 100 Kinder einer Schule im Iran.