Epstein-Akten zeigen auch auf die Schweiz
UBS-Konten für Ghislaine Maxwell und unbequeme Fragen an den Finanzplatz Schweiz

Mit der schrittweisen Veröffentlichung der Epstein-Files geraten immer mehr Namen in den öffentlichen Fokus, darunter auch Akteure mit Bezug zur Schweiz. Zunehmend rückt auch der Finanzplatz Schweiz ins Blickfeld. Im Zentrum steht dabei die UBS. Die Konten bei der UBS der langjährigen Vertrauten von Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, zeigen die unterschiedliche Risikobewertung internationaler Banken: Während J.P. Morgan sie früh als Hochrisiko einstufte, akzeptierte die UBS ihre Konten. Juristisch liess sich das Vorgehen der Grossbank nicht beanstanden, doch Fragen nach der Einhaltung und internen Entscheidungsprozessen bleiben offen.